Heute, morgen, übermorgen?
Liebe Leserinnen und Leser,
Kleider machen Leute – und im Fasching gilt erst recht: Ohne Hut geht gar nichts. Doch welcher Hut passt wann? Zylinder, Wikingerhelm oder Goldhut – drei Hüte, drei Charaktere. Für jeden Termin der richtige Deckel.
Am 31. Januar beim maskierten Feuerwehrball in Mössling darf es funkeln, glänzen und im Idealfall auch ein wenig verrutschen. Schließlich wird getanzt, gelacht und vielleicht sogar gelöscht. Goldhut oder Wikingerhelm? Beides taugt für heldenhafte Einsätze – notfalls auch auf der Tanzfläche. Am 7. Februar beim „Chapeau – Ball der Hüte“ in Burghausen gilt: Hauptsache, der Hut sitzt. Und wenn nicht, dann wenigstens mit Stil.
Beim Faschingszug am 15. Februar in Mühldorf lautet die Devise: Je bunter, je schräger, je kreativer, desto besser. Narrenkappe, Cowboyhut oder Einhorn mit Glitzer – alles ist erlaubt, was nicht bei drei vom Kopf fällt. Bei mir wird es wohl der Wikingerhelm werden. Man weiß ja nie, in welche Schlacht man gerät.
Und für alle, die es ganz groß mögen, heißt es am 27. Februar im Neuöttinger Stadtsaal: „Manege frei!“ Hier passt der Zylinder einfach perfekt – zumindest für alle, die sich schon immer als Zirkusdirektor gesehen haben.
Am 8. März stehen dann die Kommunalwahlen an. Hier entscheiden allein die Wählerinnen und Wähler, wer künftig den Hut aufhat – als Landrat, Bürgermeister, Kreis-, Stadt- oder Gemeinderat. Welcher Hut das sein wird? Ob groß, klein, festgezurrt oder wackelig – das wird sich zeigen.
Egal wie, egal wer: Im Fasching jedenfalls regieren die Narren. Und das ist auch gut so.
Viel Vergnügen beim Lesen und Erleben!
Ihr Andreas Seifinger
und das aktiv-Team
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