MANITU IS COMING HOME

Der Schuh des Manitu: 13.10.2021 – 09.01.2022 Deutsches Theater München

Bereits vor einem Jahr saß man beim Deutschen Theater in München schon sprich-wörtlich im Sattel, um die Premiere der Neuinszenierung des Musicals „Der Schuh des Manitu“ zu feiern. Doch dann kam Corona. Am 14. Oktober war es nun endlich soweit. „Ich freue mich wahnsinnig, dass es jetzt losgeht und dass das ausgerechnet im Deutschen Theater passiert. Manitu is coming home, würde Abahachi sagen“, so Michael Bully Herbig.

Der Regisseur und Hauptdarsteller des gleichnamigen Kino-Blockbusters, war schon im Vorfeld bei einem Probenbesuch begeistert von der Umsetzung und den Darstellerinnen und Darstellern, die seine Charaktere wie Abahachi, Ranger, Winnetouch und Uschi auf der Bühne lebendig werden lassen. „Man muss ehrlich sagen: Das schönste war jetzt eigentlich – abgesehen davon, dass man das jetzt mal wieder so sieht – dass man in diesem Saal sitzen darf, in diesem Haus sitzen darf, dass man euch hier stehen sehen darf, dass das wieder geht… Das freut mich besonders. Das rührt mich richtig! Und man sieht, mit was für einer Spielfreude ihr dabei seid, wie ihr dem Stück Leben einhaucht.“MANITU IS COMING HOME

Begeistert zeigte sich denn auch das Premierenpublikum und feierte die Show, die das Deutsche Theater gemeinsam mit dem Salzburger Landestheater auf die Bühne bringt, euphorisch mit minutenlangen Standing Ovations. „Es war klasse, einfach super“, so Gastronom Dietmar Holzapfel nach der Vorstellung. „Es hat mir fast noch besser gefallen als der Film.“ Für Ron Williams ist diese Inszenierung „absolut Broadway“. Und der Entertainer fährt fort. „Echt der Ham-mer, genial. Jeder muss sich das anschau-en. Die Band ist fantastisch.“ Aber nicht nur die Zuschauer sondern auch die Kritiker erlebten ein Musical-Feuerwerk, das verspricht, „ein Knaller der damit eingeläuteten Post-Corona-Spielzeit im Deutschen Theater zu werden“, so die Abendzeitung. „Schwerst unkorrekt und herrlich unterhaltsam.“ Die Süddeutsche Zeitung findet: „Die Komik des Stücks lebt vor allem von den Geräuschen.“ Für die passenden Sounds sorgt in dieser slapstickmäßigen Inszenierung tatsächlich ein Geräuschemacher live auf der Bühne. Und der Münchner Merkur schreibt: „Die Besetzung, allen vor-an Marc Seitz als pinke Apachen-Tussi Winnetouch („Wollt’s an Lichi-Limes?“) und Fabio Diso als radebrechender Austausch-Grieche Dimitri Stoupakis treffen den Ton der Filmhelden um Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian ganz wunder-bar.“ Der Erfinder kann also mit der Gesamtsituation absolut zufrie-den sein und freut sich, dass die Geschichte nun zurückgekehrt ist in sei-ne Heimatstadt. „Ich bin Münchner, hier geboren und aufgewachsen. Für mich gehört diese Strecke am Deutschen Theater vorbei zu meinem Leben. Man hat da immer auch so hingeschaut, was das gespielt wird. Und jetzt wird hier das eigene Stück gespielt. Das ist schon echt großartig.

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